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Modul 8 · 2/3

Wie ein Tagesgeldkonto funktioniert

Ein Tagesgeldkonto ist ein Bankkonto, das einen jährlichen Zinssatz zahlt (üblicherweise zwischen 1 % und 3 %), einfach dafür, dass das Geld dort liegt. Volle Liquidität – das Geld kann jederzeit ohne Strafgebühr abgehoben werden.

Vorteile:

  • Praktisch kein Risiko – die meisten Länder verfügen über eine Einlagensicherung, die das Geld bei Insolvenz der Bank schützt (in der EU bis zu 100.000 € pro Inhaber und Bank; der Grenzwert des jeweiligen Landes sollte geprüft werden).
  • Volle Liquidität – jederzeit verfügbar.
  • Kein Fachwissen erforderlich – das Konto eröffnen und fertig.
  • Ideal zur Aufbewahrung des Notgroschens.

Nachteile:

  • Niedrige Rendite – sie übersteigt die Inflation selten dauerhaft.
  • Kein Investment – es wird kein langfristiger Vermögensaufbau erzielt, sondern lediglich Schutz vor 0 % geboten.
  • Zinssätze ändern sich – senkt die Zentralbank die Leitzinsen, sinken auch die Zinsen auf Tagesgeldkonten.
💡 Beispiel

Bei 10.000 € auf einem Konto mit 3 % Jahreszins werden 300 € pro Jahr verdient – rund 25 € im Monat, ohne Aufwand und mit jederzeit verfügbarem Geld. Das macht nicht reich, ist aber besser als nichts und mit null Risiko verbunden.