Ein Tagesgeldkonto ist ein Bankkonto, das einen jährlichen Zinssatz zahlt (wie viel, hängt vor allem von den Leitzinsen der Zentralbank des jeweiligen Landes ab), einfach dafür, dass das Geld dort liegt. Volle Liquidität – das Geld kann jederzeit ohne Strafgebühr abgehoben werden.
Vorteile:
- Praktisch kein Risiko – die meisten Länder verfügen über eine Einlagensicherung, die das Geld bei Insolvenz der Bank schützt (in der EU bis zu 100.000 Euro pro Inhaber und Bank; der Grenzwert des jeweiligen Landes sollte geprüft werden).
- Volle Liquidität – jederzeit verfügbar.
- Kein Fachwissen erforderlich – das Konto eröffnen und fertig.
- Ideal zur Aufbewahrung des Notgroschens.
Nachteile:
- Niedrige Rendite – sie übersteigt die Inflation selten dauerhaft.
- Kein Investment – es wird kein langfristiger Vermögensaufbau erzielt, sondern lediglich Schutz vor 0 % geboten.
- Zinssätze ändern sich – senkt die Zentralbank die Leitzinsen, sinken auch die Zinsen auf Tagesgeldkonten.
💡 Beispiel
Bei 10.000 € auf einem Konto mit 3 % Jahreszins werden 300 € pro Jahr vor Steuern verdient – rund 25 € im Monat, ohne Aufwand und mit jederzeit verfügbarem Geld. Das macht nicht reich, ist aber besser als nichts und nahezu risikolos.