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Modul 13 · 1/3

Wie REITs funktionieren

Es sind börsennotierte Unternehmen, die sich ausschließlich dem Kauf und der Verwaltung von Immobilien zur Vermietung widmen – Einkaufszentren, Büros, Wohnungen, Krankenhäuser, Logistikzentren. Per Gesetz sind sie verpflichtet, zwischen 80 % und 90 % ihrer Gewinne als Dividenden an ihre Aktionäre auszuschütten.

Vorteile:

  • Mieteinnahmen ohne Notare, Hypotheken, Mieter oder Reparaturen.
  • Schon ab sehr wenig Kapital zugänglich – der Einstieg wäre ab 50 € möglich.
  • Volle Liquidität – die Aktien könnten in Sekunden verkauft werden.
  • Diversifikation – ein einziger REIT kann Hunderte von Immobilien in verschiedenen Ländern halten.
  • Regelmäßige und planbare Dividenden.

Nachteile:

  • Dividenden werden im Moment des Zuflusses besteuert – die Steuerbehörde des Wohnsitzlandes behält den geltenden Steuersatz sofort ein, ohne Möglichkeit zur Steuerstundung.
  • Volatiler als physische Immobilien – der Preis schwankt wie jede andere Aktie.
  • Sehr sensibel gegenüber Zinserhöhungen: Diese Unternehmen haben in der Regel hohe Schulden, und wenn die Finanzierungskosten steigen, sinkt ihre Rentabilität.