Es sind börsennotierte Unternehmen, die sich ausschließlich dem Kauf und der Verwaltung von Immobilien zur Vermietung widmen – Einkaufszentren, Büros, Wohnungen, Krankenhäuser, Logistikzentren. Per Gesetz sind sie verpflichtet, zwischen 80 % und 90 % ihrer Gewinne als Dividenden an ihre Aktionäre auszuschütten.
Vorteile:
- Mieteinnahmen ohne Notare, Hypotheken, Mieter oder Reparaturen.
- Schon ab sehr wenig Kapital zugänglich – der Einstieg wäre ab 50 € möglich.
- Volle Liquidität – die Aktien könnten in Sekunden verkauft werden.
- Diversifikation – ein einziger REIT kann Hunderte von Immobilien in verschiedenen Ländern halten.
- Regelmäßige und planbare Dividenden.
Nachteile:
- Dividenden werden im Moment des Zuflusses besteuert – die Steuerbehörde des Wohnsitzlandes behält den geltenden Steuersatz sofort ein, ohne Möglichkeit zur Steuerstundung.
- Volatiler als physische Immobilien – der Preis schwankt wie jede andere Aktie.
- Sehr sensibel gegenüber Zinserhöhungen: Diese Unternehmen haben in der Regel hohe Schulden, und wenn die Finanzierungskosten steigen, sinkt ihre Rentabilität.